Boot Expedition, Philippinen

El Nido nach Coron

Nach Coron kommt man entweder mit dem Flugzeug oder mit der Fähre (Langsame Fähre: 6h, 1300 PHP, Schnelle Fähre 3h, 1700 PHP). Da ich bereits in El Nido war, habe ich mich entschlossen den Wasserweg nach Coron zu nehmen. Ich habe jedoch auf die Fähre verzichtet und mir stattdessen einen 4 Tage, 3 Nächte Bootstrip gebucht. Es gibt drei Hauptanbieter, die bekannteste davon ist Tao Philippines. Die anderen sind Buhay Isla Day Tours und El Nido Paradise. Ich habe mich für die letztere entschieden und war sehr zufrieden. Treffpunkt war am Vormittag beim Hafen von El Nido. Man wurde vorgängig informiert, dass man sich eine kleine, am besten wasserfeste Tasche, für die vier Tage packen soll. Ich hatte bereits zwei 10 Liter «Drybags» dabei, da ich schon beim Packen zuhause gedacht habe, dass ich meine Kamera sowieso nicht gerne ohne Schutz auf die ganzen Bootstouren mitnehmen möchte. Ich habe also Pyjama, Bikinis, 2 Kleider, Zahnbürste und Seife inkl. meine Wertsachen darin verstaut und alles andere in meinen Backpacker Rucksack gepackt. Die wasserdichten Taschen gibt es übrigens in El Nido überall und auch in allen möglichen Grössen zu kaufen. Wir haben uns also am Hafen getroffen und wurden instruiert, bevor wir dann auf Boot gegangen sind. Dort wurden alle unsere Rucksäcke und Koffer in die Mitte des Boots gepackt und wir sassen dann drumherum auf den Bänken und los gings. Die Besatzung wurde vorgestellt und man lernte sich etwas kennen. Wir würden ja schliesslich die nächsten paar Tage auf engstem Raum zusammenleben, da ist es schon gut, wenn man sich etwas kennt.

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Hinweis: Ich muss an dieser Stelle vielleicht noch erwähnen, dass wir nicht auf dem Boot geschlafen haben. Es war eher ein Camping/Abendteuertrip, da das Boot jeweils am Strand geankert hat, wir dann dort ins Meer gesprungen und zum Strand geschwommen sind. Unsere kleinen Taschen wurden mit einem Kayak rübergebracht. Geschlafen haben wir in Strohhütten und Zelten auf den kleinen Inseln. Das Essen wurde immer frisch auf dem Boot zubereitet (Fisch, Früchte, Gemüse und Reis, welches sie «Philippino Power» nannten) und dort oder am Abend auf den Inseln verspeist. Duschen gab es keine, nur grosse Eimer mit Wasser, wo man sich waschen konnte. Die Toiletten waren ebenfalls ohne fliessend Wasser.

Diese Bootstour war eines der Highlights meiner ganzen 6-monatigen Reise. Ich habe während dieser vier Tage so viele schöne Korallen und Fische gesehen, habe einen Einblick in das Leben der Inselbewohner gewinnen können, neue Freundschaften mit den Leuten auf dem Boot geschlossen und so richtig abschalten können.

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