Moalboal, Cebu, Philippinen

Vor allem bekannt bei Tauchern, da es dort viele Sardinenschwärme, Meeresschildkröten und andere Fische gibt, ist Moalboal, ein westlich gelegener Ort von Cebu. Viele machen während ihrem Aufenthalt in den Philippinen ihr Tauchzertifikat dort. In Moalboal gibt es ausser dem Canyoneering (dazu komme ich gleich) und dem Tauchen nicht so viel zu tun. Es ist aber gerade wegen diesen zwei Dingen einen Besuch wert. Zum Schnorcheln empfehle ich euch den Panagsama Beach, denn von dort kann man super raus schwimmen und sieht bereits so viele coole Meeresbewohner! Zum relaxen finde ich den White Beach am schönsten. Auch hier gibt es wieder Bootstouren, die man machen kann. Da ich aber nur zwei ganze Tage dort war und ich bereits viele Boottrips gemacht habe, habe ich mich für das Canyoneering entschieden.

Was ist überhaupt Canyoneering? Ganz einfach, es ist etwas für Abenteurer! Ausgestattet mit Helm, Schwimmweste, Badeanzug und am besten Sandalen oder geschlossenen Turnschuhen klettert, springt und schwimmt man durch eine kilometerlange Schlucht; in unserem Fall bis zum Kawasan Wasserfall. Wer sich nicht wagt von einem 10m hohen Felsen zu springen oder sich mit einem Seil schwingend ins Wasser plumpsen zu lassen,  kann auch immer zu Fuss weiter. Jedoch dauert das natürlich länger und macht nur halb so viel Spass. Die Tourguides haben wirklich immer geschaut, dass alles sicher ist und keiner sich verletzt oder verloren geht. Ich habe das Canyoneering über mein Hostel gebucht. Es gibt aber fast an jeder Ecke Anbieter und alle sind eigentlich wirklich gut. Man wird von der Unterkunft abgeholt, kriegt was zu Essen und wird wieder zurückgebracht. Am besten nehmt ihr wirklich nichts ausser eurer GoPro mit. Man muss nämlich die anderen Sachen sonst in einem «Schliessfach» einschliessen und dort lassen. Manche haben das Handy in einer wasserfesten Hülle mitgenommen. Ich habe aber von diversen Leuten gehört, dass da trotzdem Wasser reingekommen ist. Schmuck würde ich ebenfalls im Hotel lassen. Die Ladies sollten sich, falls vorhanden, hier für den Einteiler/Badeanzug entscheiden. Ich habe meine Bikinihose mehrere Male beim Rutschen «verloren». Das ganz hat aber riesigen Spass gemacht und ich würde es sofort wieder buchen! Natürlich kann man die Kawasan Fälle auch ganz einfach ohne das Canyoneering erreichen. Wenn du also kein Adrenalin Junkie bist, heisst das nicht, dass du die Kawasan Fälle auslassen musst.

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