Bohol, Cebu, Philippinen

Bohol ist eine Insel südöstlich von Cebu und ganz einfach mit der Fähre erreichbar. Von Cebu City aus bringen einen täglich mehrere Speed Ferries für ca. 500 PHP auf die Insel. Von Siquijor aus waren wir innert 1.5-2 Stunden (700 PHP) auf Bohol.

Übernachten:

  • Budget Hostel (ab 400 PHP)
  • Mittelklasse: Hotels (ab 1’000 PHP)
  • Luxus: Resorts (ab 5’500 PHP)

Wir haben uns die Unterkunft Dormitels.ph Bohol ausgesucht. Ein kleines Zimmer ganz für uns alleine – der reine Luxus nach all den Hostel und den muss man sich manchmal auch einfach gönnen 😉

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In Bohol haben wir uns natürlich wieder einen Roller (500 PHP) gemietet. So kann man wie immer, sehr selbstständig die Insel erkunden.

Bohol ist bekannt für die Chocolate Hills und kleine Tiere, die sich «Tarsier» oder auf Deutsch «Koboldmakis» nennen. Es gibt auch hier wieder Badestrände und Wasserfälle. Bohol ist aber im Gegensatz zu anderen Inseln sehr touristisch. Nirgends habe ich so viele chinesische und japanische Touristengruppen gesehen wie hier. Aber auch hier gilt wieder: der frühe Vogel fängt den Wurm.

Wir sind also an den zwei (vollen) Tagen, die wir auf Bohol waren immer früh aufgestanden, um den grossen Ansturm auf die Attraktionen zu umgehen.

Chocolate Hills

Fast 1’700 Hügel gibt es auf der Insel Bohol. Den Namen haben die ca. 120m hohen Hügel übrigens, weil sie mit Gras bewachsen sind und dieses sich in der Trockenzeit braun verfärbt, was dann aussieht wie Schokolade. Es gibt einen bestimmten Hügel, den man mit einer Treppe besteigen kann und von dort aus sind auch alle Fotos, die hier zu sehen sind entstanden. Die Anfahrt war aber auch sehr interessant. Man bekommt so viel mehr von einem Land mit, wenn man nicht in einem Auto sitzt. Mit dem Roller ist man zwar immer etwas langsamer unterwegs, jedoch haben wir auch oft ein paar Stopps eingelegt und die kleinen Dörfer angeschaut oder einfach die Natur bestaunt. Man merkt schnell, dass man dem Ziel näherkommt, wenn um einem herum plötzlich runde Hügel aus der Erde gucken.

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Tarsier / Koboldmakis

Tarsier Sunctuary Rd, Corella, Bohol, Philippines

Auf dem Weg zu den Chocolate Hills liegt auch das Reservoir, wo die kleinen ETs leben. So habe ich die Primaten auf jeden Fall genannt, da ich mir den Namen einfach nicht merken konnte. Kurz vorab: die Tiere sind unglaublich empfindlich! Bitte lest euch die Schilder genau durch. Hier ein paar Fakten:

  1. Die Tarsiere sind Nachtaktiv
  2. Sie sind extrem sensibel auf Licht, Berührung und Lärm
  3. Sie begeben Selbstmord, wenn sie gestresst sind (siehe Punkt 2).
  4. Tarsiere sind extrem klein und leicht.
  5. Die Tiere dürfen nur mit einem Guide besucht werden.
  6. Ein einziger Tarsier braucht mindestens 1 Hektare Lebensraum für sich alleine.
  7. Sie gehören nicht in Käfige.

Ich bitte alle respektvoll gegenüber den Tieren zu sein. Haltet Abstand und geniesst einfach den Anblick – sie sind wirklich niedlich, diese ETs.

Nächsten Freitag gibt es dann eine Packliste speziell ausgerichtet auf die Philippinen für euch.

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