Packen für die Philippinen

Traumstrände, türkisblauen Wasser eigentlich klar was man da einpacken sollte: Bademode! Damit ihr aber auch ja nichts vergesst, habe ich euch eine etwas speziellere Packliste zusammengestellt.

Dry Bag

Oder wie wir Berner den wasserdichten Beutel auch nennen: «Aarebäg» 😉

Oft macht man Inselhopping auf kleinen Booten oder man wandert zu einem Wasserfall. Da kann schnell mal etwas nass werden. Wer teure Kameras und andere Wertgegenstände trocken halten möchte, sollte sich also einen Trockenbeutel anschaffen. Diese gibt es mittlerweile fast überall zu kaufen, ob in Europa oder auch den Philippinen, das Geschäft boomt und das nicht ganz unberechtigt.

Wiederverwendbare Flasche

Nicht nur praktisch im Flugzeug, wo ihr euch diese vom Flugpersonal gerne auch mit Wasser auffüllen lassen dürft, sondern auch generell auf den philippinischen Inseln. Wir leben auf einem Plastikplaneten und so eine wiederverwendbare Flasche reduziert unglaublich viel Müll! Ausserdem denkt ihr so immer daran, diese auch zu den Ausflügen mitzubringen und das tollste: fast auf allen Inseln konnte ich meine Thermoflasche entweder gratis oder für 1 PHP (0.019CHF) auffüllen.

Hier ein paar Marken von Flaschen mit Doppelwand, die das Getränk auch in der grössten Hitze schön kühl hält: Dopper, Swell, Sistema, Larq, Chilly’s Bottles, 24 Bottles.

Wasserfilter für unterwegs

Wer einen Schritt weitergehen möchte, kann sich auch einen Wasserfilter kaufen. Die gibt es von BeFree, LifeStraw, Brita und anderen Marken. Da ich oft wandern oder sonst auf Exkursionen war, habe ich mir so einen Filter gekauft. Diesen kann man bis zu 1000 Litern unbedenklich benutzen. Es filtert Bakterien und Partikel aus dem Wasser. Ich habe meine Flasche wirklich oft bei Wasserquellen (Wasserfälle, Bäche, Seen) aufgefüllt und davon getrunken, mir gings nie schlecht danach.

UV-Shirt

Wenn mir jemand vor ein paar Jahren gesagt hätte, ich solle ein UV-Shirt einpacken, geschweige denn anziehen, hätte ich wahrscheinlich laut losgelacht. Heute bin ich aber soweit, dass ich euch das sogar empfehle. Ihr glaubt nicht, wie viele rote Rücken und Arme ich während einem Monat auf den Philippinen gesehen habe (willkommen Hautkrebs). Ich habe mir bereits in Indonesien, während meinem Surfcamp ein UV-Shirt gekauft.  Das muss auch überhaupt nicht doof aussehen, es gibt so viele verschiedene und stylische Muster und Schnitte, zum Beispiel von den Marken Rip Curl, Roxy oder Quicksilver. Ich habe meines oft beim Schnorcheln und beim Surfen getragen.

Travel Packing Philippines.jpg

1. Aarebag Kitchener, 2. Swell Trinkflasche, 3. Rip Curl UV Shirt Women, 4. Dopper Trinkflasche, 5. Aarebag Kitchener, 6. Rip Curl UV Shirt Men

Regenjacke

Ja, es kann auch im Paradies mal regnen. Eine dünne Regenjacke hat mir schon oft den Hintern gerettet, denn man kann sie ganz einfach in den Tagesrucksack packen, ohne dass sie viel Platz wegnimmt. Tropenregen sind nicht selten und wenn es regnet, dann aber so richtig. Das dauert dann zwar meist nicht lange aber wenn man da gerade auf dem Roller sitzt, ist eine Regenjacke schon praktisch.

GoPro / Unterwasserkamera

So viel passiert Unterwasser und die Philippinen sind nicht umsonst bekannt bei Tauchern. Schnorcheln kann man auch ganz toll und die Fische und Korallen auf Fotos oder Video festhalten, ist schon etwas Besonderes. Auch beim Klippenspringen (siehe diesen Beitrag hier) kommt die GoPro gerne zum Einsatz. Es gibt also bestimmt genug Gelegenheiten, sie zu nutzten.

Sonnencreme (Reef Save)

Wer die Korallen gerne auch noch in ein paar Jahren bestaunen möchte, der setzt auf korallenfreundliche Sonnencremes (ohne Nanopartikel und Mikroplastik). Es gibt mittlerweile viele solcher Sonnencremes, die auch ganz einfach erhältlich sind. Hier ein paar Marken, die solche Sonnencremes führen: Annemarie Börlind, ECO, Lavera, Biosolis, Eubiona, Weleda, Speick.

Geschlossene Badesandalen

Die hatte ich leider nicht dabei, hätte sie aber oft brauchen können. Obwohl ich mit meinen Birkenstocks schon Wanderungen im Grand Canyon in Utah oder Waimea Canyon in Hawaii gemacht habe, hätte ich hier im Wasser lieber ein paar Teva Sandalen dabeigehabt. Mit den Flipflops geht es übrigens noch schlechter durchs Wasser zu laufen – da habe ich einige Leute umknicken sehen. Die Sandalen von Teva sind übrigens gerade total «in» und Modeblogger tragen sie jetzt auch zu Sommerkleidern – kein Scherz! Natürlich tun es auch andere Sandalen mit Riemchen.

Mikrofaser Badetuch

Ob am Strand oder im Hotel/Hostel, ein Mikrofasertuch fehlt bei keinem erfahrenen Reisenden. Sie sind super dünn, brauchen also wenig Platz und trocknen sehr schnell. Wie vieles, das hier aufgelistet ist, kann ein solches Tuch in verschiedenen Grösser bei fast jedem Sportgeschäft gekauft werden. Ich habe mein Tuch auf Reisen auch oft als Decke oder Kopfkissen benutzt.

Mückenspray

Ein gemütliches Abendessen irgendwo am Strand mit Blick aufs Meer ist oft nur mit Mückenspray wirklich geniessbar. Da ich auf herkömmliche Bodylotion verzichte und mich sowieso immer mit Kokosöl eincreme hatte ich zum Glück schon einen natürlichen Mückenschutz drauf. Mosquitos stehen nämlich nicht auf Kokosöl. Wer aber lieber auf Mückenspray setzt, der entscheidet sich am besten für einen natürlichen Spray mit Zitronengras. Wir hatten da nämlich ein kleines Experiment am Laufen: eine Freundin hat sich mit Anti-Brum eingesprayt und die andere mit einem natürlichen Spray mit ätherischen Ölen, der hauptsächlich Zitronengras enthalten hat. Spoileralert: Kandidatin Nummer 2 hat klar gewonnen und hat mit nur einem Mückenstich das Rennen gemacht.

So, dass wars mit den wichtigsten Dingen, die auf deiner Packliste nicht fehlen dürfen – Bikini/Badehose und Sonnenbrille nicht vergessen.

Falls ich noch was vergessen haben sollte, dann lasst es doch die anderen Leser in den Kommentaren wissen! Sharing is caring.

 

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