Hostels in den Philippinen

Obwohl im Titel des Beitrags das Wort «Hostel» steht, sind hier auch ein paar andere Unterkünfte erwähnt, die aber alle super günstig sind. Wer also gerne mit dem Rucksack und ganz bescheiden durch die Philippinen reisen möchte, ist hier genau richtig.

Ausführlich aufgelistet habe ich die Unterkünfte, wo ich selbst war. Unten findet ihr dann aber auch noch kleine Schätze, die Reisebekanntschaften mit mir geteilt haben. Ich habe übrigens als weibliche solo Reisende fast immer in mixed dorms, also gemischten Schlafsäälen übernachtet und hatte (abgesehen von den paar Schnarchnasen) nie Probleme.

Ich werde euch im nächsten Beitrag (neue Posts kommen immer freitags online) auch noch ein paar wichtige Tipps und Tricks zum Hostel-Leben aufschreiben. Guckt da also gerne vorbei!

 

Puerto Princesa, Palawan – Mon Pension

Eine kleine Pension, die von einer sehr tollen und hilfsbereiten Familie geführt wird. Ein Was einem erwartet? Ein Doppelzimmer mit eigenem Bad. Mein Zimmer war sauber und ausgestattet mit Handtuch und einem Ventilator. Der Besitzer hat mir gleich als ich das Zimmer über Agoda.com gebucht habe mitgeteilt, wie viel ich ca. für die Tricyle-Fahrt vom Flughafen bis zur Unterkunft zahlen soll. Ausserdem hat die Frau mir am nächsten Tag ein Jeepny geangelt, welches mich zum Bus Terminal gebracht hat.

 

Port Barton, Palawan – Garpeza Inn

Da ich generell immer eher spontan (einen Tag vorher oder am Tag des Aufenthalts) gebucht habe, waren in Port Barton leider nicht mehr so viele günstige Unterkünfte frei. Ich habe mich dann für das Garpeza Inn entschieden, wo ich ein ca. 5m2 grosses Zimmer (also ein grosses Bett mit etwas Platz für den Rucksack) bezogen habe und das Badzimmer mit den anderen Gästen geteilt wird. Auch hier gabt’s ein Doppelbett mit Ventilator, welchen bei den philippinischen Temperaturen immer sehr willkommen ist. Alles in allem eine günstige Schlafmöglichkeit. Man hält sich ja sowieso nur zum Schlafen darin auf.

Garpeza Inn.jpg

Garpeza Inn Port Barton (photo via

El Nido, Palawan – Big Mike

Auch hier war ich leider wieder sehr kurzfristig und das Hostel (Spin Designer Hostel), welches ich eigentlich ausgesucht habe, war bereits ausgebucht. Deshalb bin ich dann ins Big Mike eingecheckt. Big Mike ist übrigens gar nicht so «big» aber dafür sehr nett und immer gut drauf. Das Hostel war auch günstiger, als das Spin Designer Hostel. Dafür konnte man dann auch mal zwei Insel Hopping Touren buchen anstatt nur eine 😉 Die habe ich auch direkt über Big Mike gebucht. Ich muss auch sagen, dass die Leute, die da übernachtet haben auch alle sehr cool waren und wir witzige Abende zusammen verbracht haben. Das Bett war bequem, das Badezimmer gleich am Zimmer angrenzend, nur etwas mehr Platz im Zimmer für den Rucksack hätte ich mir gewünscht.

Slide1

Big Mike Hostel El Nido (photo via)

Coron, Palawan – Joval Homestay

Auch hier habe ich wieder eher auf Nischenhostels als auf populäre Partyhostels gesetzt. Joval Homestay heisst zwar nicht «Hostel», es ist aber eins. Die Betten waren sehr bequem, es war genug Platz, damit man sich etwas ausbreiten kann und obwohl es pro Stockwerkt nur ein Badezimmer gibt, musste ich eigentlich nie warten. Es gibt Zimmer mit AC/Klimaanlage und welche nur mit Ventilator. Schaut also beim Buchen genau hin. Das einzige was mich gestört hat, war, dass es kein Toilettenpapier gabt. Das musste man selbst kaufen. Dazu komme ich aber auch noch im nächsten Beitrag (Tipps zum Hostelleben – Südostasien Edition).

 

Cebu City, Cebu – Jiji’s Hostel

In der Nähe vom Flughafen und super simpel und mit Frühstück inklusive ist dieses kleine Hostel. Kleine Zimmer mit Bad ensuite und weg vom ganzen Trubel und den grossen Strassen ist Jiji’s Hostel genau der richtige Ort, um mal wieder den Kontostand zu prüfen und sich über die nächsten Reiseziele zu informieren.

 

Moalboal, Cebu – MoHo Hostel

Ein sehr cooles Hostel mit einem grossen Aufenthaltsbereich. Es scheint alles noch etwas neu und die Besitzer haben mit dem Stil den Nerv der Backpacker getroffen. Die Zimmer sind in der Grosse ganz ok und die Badezimmer sehr grosszügig. Es gibt ein internes Restaurant und Touren, die man über das Hostel buchen kann. Hier habe ich ganz tolle Leute kennengelernt und viele interessante Konversationen geführt. Es gibt viele Steckdosen und Ventilatoren. Ein sehr relaxtes Hostel mit tollen Vorzügen.

Slide2

Moho Hostel Moalboal (photo via)

Siquijor, Cebu – Chelle’s Guesthouse and Backpackers

Wie ihr in diesem Beitrag schon lesen konntet, ist auf Siquijor ab 21 Uhr nicht mehr all zu viel los. Deshalb kam der grosse Garten mit Hängematten und Tisch sehr gelegen. Da konnte man gut lesen oder Reisetagebuch schreiben. Die Betten waren sehr bequem und das Bad eines der besten meiner Philippinen Reise. Einzig das Toilettenpapier ging sehr oft aus und musste bei der Rezeption immer wieder verlangt werden. Hier gibt es auch Roller, die man mieten kann, um die Insel zu erkunden.

Slide3

Chelle’s Guesthouse Siquijor (photo via)

Andere Unterkünfte, welche mir Leute empfohlen haben, die ich unterwegs kennengelernt habe:

Ich benutze meistens die App “Agoda”, da dort sehr viele Hostels und Hostels sind, bei welchen man auch unglaubliche Discounts ergattern kann. Ich habe fast nie den vollen Preis für eine Übernachtung bezahlt und meist war ich der Gast, der am wenigsten bezahlt hat. Es lohnt sich also die App herunterzuladen!

 

Disclaimer: Markennennungen / Keine bezahlte Werbung!