New Orleans, Louisiana // Roadtrip 2019

Ich hatte mir eigentlich nicht wirklich einen Plan gemacht, wo ich wann wohin möchte aber von New Orleans habe ich schon so viel gehört und es lag auf dem Weg nach New York, also wieso nicht?! Eine Unterkunft in New Orleans zu finden stellte sich als ziemliche Herausforderung raus. Ich wusste ja nicht, dass gerade an diesem Wochenende das French Quarter Festival stattfindet. Was ich auch nicht gewusst habe war, dass man sich in New Orleans einen «gute» Gegend für die Übernachtungsgelegenheit aussuchen sollte. Erst später habe ich gemerkt, dass es doch einige zwielichtige Nachbarschaften gibt, wo man sich doch besser nicht aufhalten sollte. Das soll dich aber nicht abschrecken, denn ich hatte wirklich nur gute Erlebnisse in New Orleans – man muss nur ein bisschen auf sein Bauchgefühl hören. Ich habe im India House Hostel gewohnt, welches super mit der Strassenbahn (1.25$) zum Stadtzentrum erschlossen ist. Im French Quarter selbst wollte ich lieber nicht übernachten, da die Lärmemission der nächtlichen Partys doch ziemlich gross war. Im Hostel habe ich wie immer schnell Anschluss gefunden und dabei auch eine wahnsinnig nette und lustige Finnin kennengelernt, die genau wie ich auch geplant hat, nach New York zu reisen. Mit Sanni habe ich dann auch den meisten Teil von New Orleans erkundigt.

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Hier ein kleiner Reise Guide zu New Orleans:

Börsencrashs, Hurricanes, New Orleans hat schon so manches Desaster mit- und überlebt. Die Stadt ist von Häusern im spanischen sowie französischen Kolonialstil geprägt. Amerikanisch ist New Orleans nicht wirklich aber dafür sehr multikulturell!

French Quarter / Französisches Viertel

In der Bourbon Street findet man unzählige Bars und am Abend geht hier so richtig was ab. Natürlich war es bei meinem Besuch noch viel voller, da gerade das French Quarter Festival stattfand aber auch sonst ist hier viel los. Die kleinen Jazz Bars waren mein absolutes Highlight! Wer nicht mal eine kitschige (plastik) Perlenkette anhatte, der war irgendwie doch nicht so richtig in New Orleans und wer nicht wenigstens einmal einem Strassenmusiker eine Münze zugeworfen hat, der hat die Stadt nicht erlebt. Im französischen Viertel gibt es aber nicht nur Bars, sondern auch viele Galerien und Läden, die selbstgemachtes verkauften. Auf dem French Market kann man Stunden verbringen und auch am Jackson Square finden immer wieder Kunstmärkte statt.

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Garden District

Eigentlich haben wir das Garden District nur per Zufall entdeckt, da wir auf der Suche nach einem Vintage Laden waren (von denen gibt es übrigens ganz viele in New Orleans). Ich würde aber jedem empfehlen da mal durchzulaufen. Es gibt die süssesten Häuser und Cafés und nicht ohne Grund sind Sandra Bullock und Nicholas Cage grosse Fans dieser Nachbarschaft!

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Hunted House:

Es gibt unzählige Geisterhäuser in New Orleans, welche man mit verschiedenen Anbietern besuchen kann. Wer sich traut sich Nachts in spuckenden alten Häusern rumzutreiben, der ist hier genau richtig.

 

New Orleans hat Charm, viele Geschichten zu erzählen und ist ein sehr interessanter Ort zum Entdecken. Wer hier Urlaub machen will, der plant am besten drei bis vier Tage ein.

Nach ca. 150’000 gelaufenen Schritten, haben wir uns dann auf den Weg durch Mississippi und Alabama nach Florida gemacht. Hierzu mehr im nächsten Beitrag.

Louisiana

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